Ein Enable-Passwort, das jeder im Team kennt, und der Ausgeschiedene behält seinen Zugang
Wer sich an Switches, Routern und Firewalls anmeldet, tut das oft über lokale Konten oder ein geteiltes Passwort. COD verwaltet Ihren hauseigenen TACACS+-Server zentral: Authentifizierung, Autorisierung und Accounting nach RFC 8907, über einen abgesicherten Backend-Proxy. Mandantenfähig, on-premise.
TACACS+-Dashboard in COD: Nutzer, Clients, Regeln und Rollen im Überblick, mit Permit/Deny-Verteilung, Schnellaktionen und Live-Accounting.
Kennen Sie das?
Jedes Gerät sein eigenes Login: geteilte Passwörter statt zentraler AAA
Der Schmerz: Die Anmeldung an der Netzhardware läuft über lokale Konten je Gerät oder ein geteiltes Enable-Passwort, das jeder kennt. Wer ausscheidet, behält im Zweifel seinen Zugang. Das Konto auf Dutzenden Geräten von Hand zu entfernen macht niemand zuverlässig.
Die Folge: Verstreute Konten und geteilte Passwörter auf der Administrationsebene sind eine handfeste Lücke und im NIS2- oder ISO-27001-Audit ein Finding, weil sich weder Zugänge noch deren Entzug zentral nachweisen lassen.
So löst COD das: Das TACACS+-Modul verwaltet Ihren hauseigenen TACACS+-Server nach RFC 8907 direkt aus der Plattform, über einen abgesicherten Backend-Proxy, je Standort mit eigener Anbindung. Nutzer, Nutzergruppen und Ihre NAS-Geräte pflegen Sie an einer Stelle, Zuordnungen per Drag-and-Drop. Das Frontend spricht nie direkt mit der Management-API.
„Wer darf welches Kommando?" Auf dem Switch ist es alles oder nichts
Der Schmerz: Selbst mit zentraler Anmeldung ist die Kommando-Ebene oft alles oder nichts. Fein zu steuern, welche Rolle welche Kommandos auf welchen Geräten ausführen darf, ist mühsame Handarbeit. Und ob eine Regel greift, zeigt sich erst im Ernstfall am echten Gerät.
Die Folge: Zu weit gefasste Rechte sind ein Risiko: Ein Junior-Admin oder Dienstleister setzt versehentlich ein kritisches Kommando ab. Und weil sich Regeln nicht gefahrlos durchspielen lassen, traut sich niemand, sie sauber zu schärfen.
So löst COD das: Unter Access Control definieren Sie Autorisierungsregeln (PERMIT/DENY), Rollen und musterbasierte Command-Sets: wer welche Kommandos auf welcher Gerätegruppe ausführen darf. Der Rollen-Simulator wertet Nutzer × Client × Kommando gegen die echte Policy aus, ohne etwas Reales zu kontaktieren: Sie sehen vorab, ob eine Kombination erlaubt oder verweigert wird. Die Role-Coverage-Matrix macht Lücken sichtbar.
„Wer hat das am Switch verstellt?" Und es gibt kein Protokoll
Der Schmerz: Wurde an einem Switch etwas verstellt, beginnt die Frage: Wer, wann, von wo, und was genau? Ohne zentrales Accounting steckt die Antwort bestenfalls in lokalen Geräte-Logs, die niemand zusammenführt, oder sie ist gar nicht mehr rekonstruierbar.
Die Folge: Ohne belegbare Session-Historie zieht sich jede Ursachenanalyse, und im Audit fehlt der Nachweis administrativer Zugriffe, ein klassisches Finding im NIS2-/KRITIS-Umfeld.
So löst COD das: Das Accounting protokolliert jede Session nach wer, was, wo und wann, mit Filtern und expandierbaren Detailzeilen (Port, Remote-Adresse, Privilege-Level). Über das zuschaltbare Live-Log verfolgen Sie Administrationszugriffe nahezu in Echtzeit. Das Dashboard fasst Health, Coverage und Aktivität als anpassbares Widget-Raster zusammen.
Warum COD, nicht nur ein Feature
COD verwaltet Ihren eigenen TACACS+-Server, statt AAA in eine Fremd-Cloud zu verlagern: der Server bleibt bei Ihnen, das Frontend spricht ausschließlich über den abgesicherten Backend-Proxy mit der Management-API. Mandantenfähig und on-premise, je Standort mit eigener Anbindung. Und den Rollen-Simulator gibt es so nur, weil Rollen, Clients und Policy an einer Stelle zusammenlaufen.
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