Allgemein & Plattform
COD – Allgemeine Fragen
Das COD ist eine herstellerunabhängige Plattform, die Ihre IT-Infrastruktur an einer Stelle bündelt – als „Single Source of Truth". Statt Insellösungen abzulösen, bindet das COD bestehende Systeme an und zentralisiert deren Steuerung, Dokumentation und Auswertung.
Für IT-Abteilungen und Dienstleister, die heterogene, über mehrere Standorte verteilte Infrastrukturen betreiben und Betrieb, Dokumentation und Compliance an einem Ort zusammenführen möchten.
Das COD kombiniert eigene Lösungen mit Anbindungen. Funktionen wie NAC, Backup, OTP, GRC oder die Verwaltung virtueller Switches liefern wir als eigenständige, herstellerunabhängige Lösungen mit. Bestehende Drittsysteme – etwa Verzeichnisdienste, Monitoring, Ihre CMDB/Asset-Verwaltung, Baramundi oder Firewalls – bleiben erhalten und werden angebunden. Sie behalten Ihre gewohnten Mechanismen und gewinnen zentrale Transparenz und Automatisierung.
Alle Module sind standardmäßig aktiv und bereits im Lieferumfang installiert – einzige Ausnahme ist unser optionales VAS-Modul (Vulnerability Assessment).
Als eigenständige, herstellerunabhängige Lösungen liefern wir mit: Network Access Control (NAC), Backup/Disaster-Recovery, OTP-Authentifizierung, GRC (inkl. NIS2-Unterstützung), Hypervisor-Verwaltung (für virtuelle Switches) sowie Netzwerk-Dokumentation und -Visualisierung (L2/L3-Topologie) inkl. Firewall- und Report-Verwaltung.
Über Anbindungen integrieren wir zudem bestehende Drittsysteme: Verzeichnisdienste, Monitoring, Ihre CMDB/Asset-Verwaltung und Baramundi.
Das COD wird containerisiert bereitgestellt und lässt sich On-Premises oder in Ihrer eigenen Umgebung betreiben (u. a. Docker, Kubernetes/Helm). Ihre Daten bleiben damit in Ihrer Infrastruktur.
Da das COD in Ihrer eigenen Umgebung läuft, verbleiben die Daten unter Ihrer Kontrolle. Zugriffe sind rollenbasiert geregelt und werden protokolliert. Die Datenhaltung erfolgt in dedizierten Datenbanken; Standort-bezogene Daten werden je Mandant/Standort getrennt abgelegt.
Über eine rollenbasierte Zugriffssteuerung (RBAC). Rechte werden je Modul, Rolle und Standort feingranular vergeben. Für die Anmeldung lassen sich bestehende Verzeichnisdienste per LDAP/Active Directory anbinden; lokale Konten sind ebenfalls möglich.
Ja. Das COD ist mandanten- und mehrstandortfähig. Daten und Berechtigungen sind je Standort voneinander getrennt; Nutzer können zwischen berechtigten Standorten wechseln.
Das GRC-Modul digitalisiert Risikomatrix, Asset-bezogenes Risikomanagement sowie Richtlinien- und Gefährdungskataloge. In Verbindung mit dem zentralen Asset- und Abhängigkeits-Kontext unterstützt das COD die Nachweis- und Dokumentationspflichten im Rahmen von NIS2.
Das COD ist multi-vendor-fähig. Im Netzwerk-Management werden u. a. Cisco, HPE, Allied Telesis, Ruijie und MikroTik unterstützt. Firewalls lassen sich über OPNsense, pfSense und AIMdefense verwalten. Für NAC kann alternativ PacketFence angebunden werden. Ergänzend binden wir Verzeichnisdienste (LDAP/Active Directory), Monitoring, Ihre CMDB/Asset-Verwaltung und Baramundi an. Ziel ist der Betrieb mit Ihrer vorhandenen, heterogenen Infrastruktur.
Sicherheit ist grundlegend umgesetzt: rollenbasierte Zugriffe, optionale Zwei-Faktor-Authentifizierung (OTP), verschlüsselte Ablage sensibler Daten sowie durchgängige Audit-Protokolle. Mandanten sind bereits auf Datenbank-Ebene voneinander getrennt. Der On-Premises-Betrieb hält Daten und Zugriffe in Ihrer Umgebung.
Alle Module sind im Basispreis enthalten – eine separate Lizenzierung einzelner Module entfällt. Lediglich unser VAS-Modul (Vulnerability Assessment) ist optional und kostenpflichtig. Für ein individuelles Angebot kontaktieren Sie uns unter info@extoco.de oder +49 (861) 88 00 32 00.
Funktionsübersicht
Sie deckt die zentralen, aktuell ausgelieferten Funktionen ab, modulweise auf eine Beschreibung je Feature verdichtet. Den vollständigen, technisch detaillierten Stand pflegen wir laufend weiter – fragen Sie für ein konkretes Vorhaben einfach nach.
COD ist modular: Sie lizenzieren die Module, die Sie brauchen. Welche Funktionen zu welchem Modul gehören, sehen Sie oben in der jeweiligen Gruppe; die Konditionen stehen auf der Preise-Seite.
Ja. COD läuft in Ihrer Umgebung, Sie behalten die volle Datenhoheit – passend für KRITIS- und NIS2-Anforderungen.
Integrationen
Nein. COD spricht über Connect-Integrationen mit Ihren bestehenden Systemen und führt deren Daten zusammen, statt sie zu ersetzen.
Über die REST-basierte Schnittstelle bConnect: Kommunikation per JSON, gesichert über HTTPS mit Authentifizierung und SSL. Inventardaten werden automatisch importiert und in Ihre CMDB synchronisiert.
codPass ist heute eigenständig betreibbar. Die native Integration in COD ist in Vorbereitung. Browser-Plugins sind nicht Teil des Produkts.
NIS2 & Compliance
COD liefert die technischen Bausteine, die NIS2 fordert – Asset-Transparenz, asset-basiertes Risikomanagement und lückenlose Nachweisbarkeit. Die konkrete rechtliche Bewertung Ihrer Pflichten bleibt bei Ihnen bzw. Ihrer Rechtsberatung; COD ersetzt keine Rechtsberatung.
Nein. COD ist vollständig on-premise betreibbar und KRITIS-tauglich. Compliance-Daten liegen in einer eigenen PostgreSQL-Datenbank unter Ihrer vollen Kontrolle.
Das GRC-Modul arbeitet auf denselben Assets, die COD-Network automatisch erkennt und pflegt. Ihre Risikobewertung bezieht sich auf das konkrete Asset inkl. Live-Status – nicht auf eine veraltete Liste.
Preise
Es handelt sich um unverbindliche UVP-Richtwerte (netto, EUR/Monat sofern nicht anders angegeben). Ihr finaler Preis hängt von Seat-Anzahl, Hosting-Modell, Asset-Größe und Service-Level ab — dafür erstellen wir Ihnen ein individuelles Angebot.
Den Einstieg bilden mindestens 2 Seats à 47,50 € plus eine Tenant Fee ab 8 € (Self Hosted). VAS und Service-Pakete kommen je nach Bedarf hinzu.
Ja — auf Seats gibt es bei 36 Monaten Vertragslaufzeit 10 % Laufzeitrabatt. Bei sehr großen Umgebungen (ab 25.000 Assets) kalkulieren wir individuell.
Live-Demo
Auf Wunsch ja. Wir zeigen COD praxisnah an Szenarien aus Ihrer Umgebung – oder anhand einer vorbereiteten Beispielumgebung, ganz wie es für Sie passt.
Ja. Die Live-Demo ist kostenfrei und ohne jede Verpflichtung – ohne Vertriebsdruck.
Alle, die Sie interessieren: von Netzwerk & Assets über NAC, Firewall & VPN, GRC und Monitoring bis Schwachstellen-Management und Backup. Den Schwerpunkt legen Sie fest.
Netzwerk & Zugang
Monitoring
Das hängt vom Prüfintervall ab, das Sie je Mandant über einen Cron konfigurieren. So stellen Sie die Prüffrequenz passend zu jedem Kunden und Standort ein.
Nein. Das Throttling pro Firewall verhindert wiederholte Alarme zum selben Problem, und geplante Wartungen terminieren Sie zentral im Kalender, dann schlägt das Monitoring nicht grundlos an.
Das Monitoring ist als Modul direkt in COD integriert und nutzt denselben Datenbestand wie Ihr Netzwerk-Inventar. Bestehende Systeme wie Zabbix lassen sich über Connect-Integrationen anbinden.
Network Access Control (NAC)
- Typ: COD-eigene, herstellerunabhängige NAC-Lösung auf RADIUS-Basis
- Authentifizierung: 802.1X (EAP mit Zertifikaten), MAC-Authentifizierung
- Zugriffssteuerung: dynamische VLAN-Zuweisung (Tunnel-Private-Group-Id, Cisco-AVPair, Egress-VLANID), Client-Gruppen mit Prioritäten, Quarantäne-VLAN
- PKI: integrierte Zertifikatsverwaltung für 802.1X (CA-/Leaf-Zertifikate, CRL, PKCS#12-Export)
- Windows-CA: alternativ Anbindung bestehender Windows-CA-Umgebungen im Read-only-Modus (liest vorhandene Zertifikate aus)
- NAS-Verwaltung: Switches/Access Points mit Shared Secret
- Protokollierung: Authentifizierungs- und Accounting-Logs (Erfolg/Fehler, Sitzungen), Verbindungsstatistiken
- Import: CSV-Massenimport (MACs, VLANs, Gruppen) mit Validierung und Konflikterkennung
- Geräteerkennung: Ping-/Monitoring-Polling und RADIUS-Ereignisse
- Alternativ anbindbar: PacketFence
Eine COD-eigene, herstellerunabhängige Lösung für Network Access Control auf RADIUS-Basis. Sie steuert und protokolliert den Netzzugang zentral im COD.
In der Regel nicht. COD-NAC ist multi-vendor-fähig und arbeitet mit vorhandener, 802.1X- bzw. MAC-fähiger Infrastruktur.
802.1X (EAP, mit Zertifikaten) sowie MAC-Authentifizierung.
Dynamisch über RADIUS-Attribute. Über Client-Gruppen mit Prioritäten lassen sich Regeln bündeln; nicht konforme Geräte können in ein Quarantäne-VLAN gelegt werden.
Ja. Der CSV-Massenimport übernimmt MAC-Adressen, VLAN-Zuweisungen und Gruppen inklusive Validierung und Konflikterkennung.
Aus der integrierten PKI: Erstellung von CA- und Leaf-Zertifikaten, CRL-Verwaltung und PKCS#12-Export zur Verteilung an Clients.
Ja. Alternativ zur integrierten PKI lässt sich eine bestehende Windows-CA-Umgebung anbinden. COD liest die vorhandenen Zertifikate dabei im Read-only-Modus aus und verwaltet sie zentral.
Ja. PacketFence lässt sich alternativ anbinden; bestehende Richtlinien bleiben erhalten.
Über Authentifizierungs- und Accounting-Logs (Echtzeit und Historie) sowie Verbindungsstatistiken je Client.
Captive-Portal
Nein. Dank rollenbasierter Delegation übernimmt der Empfang oder nicht-technisches Personal die Gastverwaltung selbst, ohne Admin-Rechte und ohne IT-Ticket.
Sie werden automatisch deaktiviert und entfernt. Vergessene Alt-Accounts und dauerhaft gültige Passwörter gehören damit der Vergangenheit an.
Sie werden serverseitig nach aktuellen Standards erzeugt, mit WPA2/3 und Komplexitätsvorgaben, optional als Einmal-Passwörter. Niemand tippt mehr ein Passwort vom Whiteboard ab.
TACACS+ (Geräte-Administration)
- Typ: TACACS+ AAA-Server für die Administration von Netzwerkgeräten (Authentifizierung + Autorisierung)
- Protokoll: TACACS+ (Port 49), RFC 8907; für Switches, Router, Firewalls, Access-Server
- Autorisierung: PERMIT/DENY-Regeln, musterbasierte Kommando-Autorisierung, Privilege-Level 1–15
- RBAC: Rollen verknüpfen Benutzergruppe ↔ Gerätegruppe ↔ Autorisierungsregel (pro Gerät unterschiedliche Rechte)
- Krypto: Argon2id (Passwörter), AES-256-GCM (sensible Felder)
- Verwaltung: REST-API, getrennt vom Server-Daemon
- Betrieb: PostgreSQL, Python
Jeder TACACS+-Client nach RFC 8907 – etwa Switches, Router und Firewalls. Die Lösung ist nicht herstellerspezifisch.
Ja. Über Rollen (Benutzergruppe × Gerätegruppe × Regel) lassen sich Rechte je Gerätegruppe fein zuordnen.
Ja. Die Kommando-Autorisierung arbeitet musterbasiert.
Als Argon2id-Hash – nicht umkehrbar.
Für die Verwaltung von Nutzern, Clients, Gruppen und Regeln – getrennt vom eigentlichen Server-Daemon.
Level 1 bis 15, je Nutzer konfigurierbar.
Über ein enabled-Kennzeichen. Deaktivierte Einträge werden bei der Prüfung übersprungen.
Switch-Automatisierung
- Typ: Automatisierte Switch-Konfiguration über Ansible
- Hersteller: Allied Telesis (AWPlus), Cisco IOS, Ruijie (CLI-Fallback) – erweiterbar
- Profile: PORT (Interface), AUTH (802.1X/AAA), VLAN (anlegen/löschen), PORT_ACTION (Kabeltest, Port-Neustart)
- Sicherheit: Zugangsdaten verschlüsselt im Vault; automatisches Konfig-Backup vor jeder Änderung, selektiver Restore
- Transport: SSH (libssh/paramiko), Legacy-Algorithmen für ältere Geräte
- Ausführung: asynchron mit Task-/Ergebnis-Protokollierung, Anbindung an das COD-Audit
Allied Telesis, Cisco IOS und Ruijie (über CLI-Fallback). Weitere Hersteller lassen sich ergänzen.
Nein. Nach dem ersten Rollout werden die Zugangsdaten verschlüsselt im Vault hinterlegt und wiederverwendet.
Es wird automatisch ein Backup der aktuellen Konfiguration erstellt. Ein Restore auf einen früheren Stand ist möglich.
Ja, über Profile (PORT, AUTH, VLAN) direkt aus dem COD.
Ja. Legacy-Algorithmen (Hostkey, Key-Exchange, Cipher) werden unterstützt; bei Bedarf wird auf paramiko zurückgegriffen.
Nein. Es wird nur das einzelne Interface neu gesetzt (shutdown/no shutdown); das Gerät bleibt in Betrieb.
Es gibt keine Sperre. Anfragen werden sequenziell abgearbeitet; parallele manuelle CLI-Änderungen sollten währenddessen vermieden werden.
Sicherheit & Identität
Schwachstellen (VAS)
VAS bringt Scans, Severity-Verteilung, Remediation-Status und Trends in einen gemeinsamen, mandantenfähigen Kontext auf der lebenden Asset-Basis von COD — damit Befunde priorisiert und nachverfolgbar werden statt nur als Liste zu erscheinen.
Befunde werden nach Schweregrad aufgeschlüsselt und so aufbereitet, dass Sie sofort erkennen, wo akuter Handlungsbedarf besteht — Sie arbeiten am Risiko, nicht an der Listenlänge.
Ja. Das Schwachstellen-Modul ist Teil der modularen COD-Plattform, mandantenfähig und vollständig on-premise betreibbar — KRITIS-tauglich, mit voller Datenkontrolle.
OTP-Authentifizierung
- Typ: COD-eigene, zentrale OTP-Verwaltung
- Standard: TOTP (RFC 6238), SHA-1/256/512, 6–8 Stellen, 30-Sekunden-Intervall
- Bereitstellung: QR-Code oder manuelle Eingabe; kompatibel mit gängigen Authenticator-Apps (Google, Microsoft, Authy)
- Teilen: private (nutzergebundene) oder öffentliche Tokens; Gruppen-Delegation für Teams
- Wiederherstellung: sechs einmalige Backup-Codes je Nutzer
- Isolierung: standortbezogen (je Mandant getrennt)
- Integration: Mehr-Faktor-Anmeldung und Passwort-Reset im COD
Es verwaltet zeitbasierte Einmalpasswörter (TOTP) zentral – für die Mehr-Faktor-Authentifizierung, ohne dass Zugangsdaten unter Nutzern geteilt werden müssen.
Ja. Es erzeugt Standard-otpauth://-Codes und arbeitet mit jeder RFC-6238-kompatiblen App.
Ja. Über Gruppen lassen sich Tokens teamweit freigeben; private Tokens bleiben an einzelne Nutzer gebunden.
Es stehen sechs einmalige Backup-Codes je Nutzer zur Anmeldung bereit.
Private Tokens nur der jeweilige Eigentümer. Öffentliche bzw. Gruppen-Tokens sehen die Mitglieder der Gruppe sowie Administratoren.
Ja. Alle Tokens und Gruppen sind je Standort isoliert.
Über die rollenbasierte Zugriffssteuerung des COD und die Standort-Isolierung; die Ablage erfolgt in der abgesicherten Datenbank.
Für die Mehr-Faktor-Anmeldung und die Absicherung des Passwort-Resets.
codPass
Ja. codPass ist eigenständig betreibbar und läuft vollständig unabhängig als dedizierter Passwort- und Secrets-Manager. Die native COD-Integration befindet sich in Vorbereitung.
Nein. codPass bietet aktuell keine Browser-Plugins. Die Verwaltung von Passwörtern, Secrets und OTP erfolgt direkt in der Anwendung.
Weil Offenheit Vertrauen schafft: Der Quellcode und die Sicherheitsmechanismen sind transparent und nachvollziehbar. Bei einem Secrets-Manager ist das ein Sicherheits- und Qualitätsmerkmal, kein Beiwerk.
Stronghold – Passwort-Tresor (in Kürze verfügbar)
In Kürze verfügbar. Stronghold befindet sich in finaler Entwicklung.
- Typ: Zero-Knowledge-Tresor für Passwörter und Secrets (Ende-zu-Ende-verschlüsselt)
- Prinzip: Der Server speichert ausschließlich Chiffrat. Klartext, Master-Passwort und private Schlüssel liegen nie auf dem Server.
- Tresore: je Nutzer ein persönlicher Tresor, zusätzlich geteilte Team-Tresore (Rollen: OWNER/MEMBER)
- Teilen: einzelne Einträge nutzerübergreifend, mit READ/WRITE-Recht und Ablaufdatum
- Wiederherstellung: einmaliger Recovery-Code bei der Einrichtung
- Krypto: Argon2id (Schlüsselableitung), X25519 Sealed-Box (Schlüssel-Wrapping), AES-GCM (Einträge), HKDF
- Anmeldung: JWT (ES384) über den COD-Login, Prüfung per JWKS
- Betrieb: PostgreSQL; nur über den COD-Proxy erreichbar; Ratenbegrenzung; manipulationssicheres Audit-Log (HMAC-Kette)
Nein. Der Server hält ausschließlich verschlüsselte Daten. Ohne Ihr Master-Passwort – das nur clientseitig existiert – sind diese auch bei einem vollständigen Datenbankauszug wertlos.
Bei der Einrichtung erhalten Sie einen einmaligen Recovery-Code. Damit lässt sich der Zugriff auf Ihren Schlüssel wiederherstellen und ein neues Master-Passwort setzen.
Ja – entweder über einen geteilten Tresor oder über die Freigabe einzelner Einträge (mit Recht und Ablaufdatum). Beides erfolgt Public-Key-verschlüsselt.
Der Tresor-Schlüssel wird für die verbleibenden Mitglieder neu vergeben; das entzogene Mitglied verliert den Zugriff auf künftige Inhalte.
Nein. Der Tresorname ist verschlüsselt; lediglich das Icon ist im Klartext gespeichert.
Der Recovery-Code stellt den Zugriff auf Ihren Schlüssel wieder her (z. B. bei vergessenem Master-Passwort). Gegen einen serverseitigen Datenverlust schützt das reguläre Backup des COD.
Über den COD-Login (JWT, ES384; per JWKS geprüft). Der Tresor ist ausschließlich über den COD-Proxy erreichbar.
Betrieb & Resilienz
Backup & Disaster Recovery
- Typ: COD-eigene, herstellerunabhängige Backup-Lösung
- Zielsysteme: alle per SSH erreichbaren Geräte (Switches, Firewalls, Server) sowie MariaDB-/MySQL-Datenbanken
- Methoden: SSH-Befehl, SFTP-Datei/-Ordner, MariaDB-Dump
- Zeitplanung: cron je Host oder Vorlage
- Verschlüsselung: optional AES-256-CBC je Host/Vorlage
- Aufbewahrung: nach Anzahl oder Alter (Tage), automatische Bereinigung
- Vergleich: Diff-Ansicht zweier Sicherungsstände
- Ablage: lokal, optional Spiegelung auf einen SCP-Server
- Weiteres: Jump-Host/Bastion, Vor-Backup-Skripte, E-Mail-Alarme, Speicherplatz-Überwachung, Seriennummernprüfung
Konfigurationen aller per SSH erreichbaren Geräte sowie MariaDB-/MySQL-Datenbanken. Die Lösung ist herstellerunabhängig und über OS-Vorlagen erweiterbar.
Frei konfigurierbar per cron – je Host oder je Vorlage, z. B. stündlich, täglich oder wöchentlich.
Optional. Pro Host oder Vorlage lässt sich AES-256-CBC aktivieren.
Konfigurierbar nach Anzahl oder Alter in Tagen. Ist das Limit erreicht, werden die ältesten Stände automatisch gelöscht.
Ja. Eine Diff-Ansicht zeigt die Änderungen zwischen zwei Versionen zeilenweise.
Sie erhalten einen E-Mail-Alarm mit Fehlerdetails; der Host wird im Status ERROR geführt.
Ja. Optional werden Backups auf einen SCP-Server gespiegelt, inklusive Aufbewahrungsregeln.
Ja, über einen Jump-Host-Tunnel.
Sicherungen sind über die Oberfläche herunterladbar. Die Rückspielung auf das Gerät erfolgt manuell mit den üblichen Werkzeugen.
Hypervisor-Verwaltung (virtuelle Switches)
- Typ: Verwaltung virtueller Switches (kein VM- oder Host-Management)
- Plattform: VMware vCenter / ESXi
- Objekte: vSwitches, Portgruppen, VLAN-IDs (0–4094), NIC-Teaming, Sicherheitsrichtlinien
- Funktionen: Inventar auslesen (Datacenter → Cluster → Host → vSwitch → Portgruppe), vSwitch anlegen, Portgruppe anlegen/ändern/löschen
- Dry-Run: Änderungen vorab risikofrei testen
- Multi-Host: Operationen über mehrere Hosts, Ergebnis je Host
- Schnittstelle: REST-API, Anmeldung über vCenter-Konto
Virtuelle Switches und Portgruppen auf VMware. Es steuert bewusst nicht den Lebenszyklus von VMs oder Hosts.
VMware vCenter und ESXi (über die VMware-API pyVmomi). Andere Plattformen wie Hyper-V oder KVM werden nicht unterstützt.
Ja. Jede Portgruppe erhält eine VLAN-ID (0–4094).
Ja. Alle ändernden Aufrufe kennen einen Dry-Run-Modus, der Änderungen ohne Eingriff simuliert.
Ja. Aktive/Standby-/ungenutzte NICs sowie die Lastverteilung lassen sich lesen und konfigurieren.
Mit vCenter-Zugangsdaten (Host, Benutzer, Passwort) im jeweiligen Aufruf.
Ja. Operationen akzeptieren eine Host-Liste; das Ergebnis weist Erfolg bzw. Fehler je Host aus.
Es liefert den kompletten vCenter-Objektbaum als Lesezugriff – etwa für Dashboard-Ansichten oder Dokumentation.