Tausende Scan-Befunde. Und niemand sagt Ihnen, was zuerst dran ist?
Nach jedem Scan liegt eine Rohliste auf dem Tisch, gefühlt ist alles „kritisch". Das geplante VAS-Modul soll Befunde nach Risiko priorisieren, die Behebung verfolgbar machen und den Fortschritt belegbar zeigen, auf der lebenden Asset-Basis von COD, mandantenfähig und on-premise. (in Vorbereitung)
Beispielansicht des Schwachstellen-Moduls (Illustration): Scan-Übersicht, Remediation-Status und Severity-Verteilung.
Kennen Sie das?
Tausende Befunde, aber niemand sagt, was zuerst dran ist
Der Schmerz: Nach jedem Scan-Lauf landet eine Rohliste mit vielen Befunden auf dem Tisch. Nach reinem Schweregrad wirkt gefühlt alles „hoch" oder „kritisch", und das Team arbeitet die Liste von oben nach unten ab, ohne zu wissen, welche Lücken tatsächlich ausgenutzt werden.
Die Folge: Knappe Admin-Zeit verpufft an Rauschen statt an Risiko. Die wirklich gefährliche Lücke bleibt womöglich lange offen, während das Team Unkritisches patcht.
So löst COD das: Vorgesehen ist, dass VAS jeden Befund mit Kontext anreichert: Schweregrad, CVE-Referenzen, betroffene Assets und Erkennungsqualität. Über die Ausnutzungswahrscheinlichkeit (EPSS) soll VAS nach vorn stellen, was am wahrscheinlichsten ausgenutzt wird. So wäre geplant, am Risiko zu arbeiten statt an der Listenlänge. Rauschen ließe sich per Notiz und Override dokumentiert entschärfen.
Zwischen „erkannt" und „erledigt" klafft eine unkontrollierte Lücke
Der Schmerz: Der Scanner findet die Lücke, danach beginnt die Handarbeit: Befunde in Excel kopieren, per Mail verteilen, in Meetings nachfragen. Ob ein Befund offen, in Bearbeitung oder behoben ist, weiß niemand verbindlich.
Die Folge: Behebungen versanden unbemerkt, dieselben Lücken bleiben offen. Das ist ein Zeitfresser durch doppelte Nachverfolgung und zugleich ein Sicherheits- und Haftungsrisiko.
So löst COD das: Vorgesehen ist, aus einem Befund direkt ein Remediation-Ticket zu erstellen und es über seinen Lebenszyklus zu verfolgen, mit einem SLA als hinterlegter Frist. Je Befund soll durchgängig sichtbar sein, was offen, in Bearbeitung oder behoben ist: für Team, Management und Audit, ohne separate Tabellen zu pflegen.
„Wird es besser?" Und es gibt keinen Beleg
Der Schmerz: Ob im Audit, unter NIS2-Druck oder im Quartalsgespräch: Gefragt ist der Nachweis, dass das Schwachstellen-Management wirkt. Heute heißt das, Scanner-Exporte von Hand zu vergleichen und Zahlen in Folien zu kopieren.
Die Folge: Handarbeit vor jedem Termin, fehleranfällige Copy-Paste-Auswertungen und im schlimmsten Fall ein Audit-Finding, weil die Wirksamkeit nicht nachweisbar ist.
So löst COD das: Vorgesehen sind prüffähige Berichte und ein Delta-Vergleich zweier Scan-Stände (neu vs. behoben), der zeigen soll, ob die Angriffsfläche wächst oder schrumpft. Ein konfigurierbares Dashboard mit Schweregrad-Verteilung und Trend soll die Entwicklung über die Zeit sichtbar machen: Sicherheit als Kurve statt als Behauptung.
Warum COD, nicht nur ein Feature
VAS ist als Teil der COD-Plattform geplant, nicht als weiterer Insel-Scanner: Es soll auf derselben lebenden Asset-Basis arbeiten, mit der Ihr Betrieb ohnehin läuft, sodass Befund und Asset zusammengehören statt in getrennten Werkzeugen zu liegen, mandantenfähig und on-premise. Der strukturelle Vorteil einer Plattform, den ein reiner Scanner nicht hat.
Häufige Fragen
Risiko sehen, bevor es zum Vorfall wird.
Wir zeigen Ihnen den vorgesehenen Funktionsumfang des Schwachstellen-Moduls, ganz ohne Verpflichtung. Oder laden Sie das VAS-Datenblatt (in Vorbereitung) direkt als PDF herunter.